Wegbegleiter
Zu welchem Zeitpunkt sollte ich meine Trauringe bestellen?
In der Regel benötigen wir i.R. 1-4 Wochen Vorlaufzeit für die Bestellung Ihrer Ringe. Vom Besuch, die Konfiguration bzw. Anfertigung der Ringe, eine Entscheidung treffen - bis hin zur Auslieferung der Ringe.
Edelmetall
Welches Edelmetall soll ich für meine Ringe auswählen?
Am beliebtesten sind Gold und Platin. Trauringe sollten am besten mit einer massiven Schmucklegierung wie z.B. 585er Gold, 750er Gold und 950er Platin gefertigt werden. Legierungen haben den Vorteil, dass über Jahre keine Abnutzungserscheinungen auftreten.
Wir raten eher ab, dünne Schichten wie Vergoldungen als Trauringe zu verwenden. Unsere bisherigen Empfehlungen zu Kunden, wertige Legierungen zu nehmen, war eine gute Entscheidung. Die Kunden sind uns bis heute dankbar.
Edelsteine
Was ist der Unterschied zwischen Diamanten/Labordiamanten und Zirkonia?
Diamanten sind seltene Naturschätze aus der Erde und begrenzt auf der Erde verfügbar. Es gibt die 4C Faktoren:
- Carat (Gewicht): Gibt das Gewicht des Diamanten an.
- Color (Farbe): Bewertet die Farblosigkeit. Die Skala reicht von D (völlig farblos, am seltensten) bis Z (deutlich sichtbarer Gelb- oder Braunton). Je farbloser der Stein, desto wertvoller ist er in der Regel.
- Clarity (Reinheit): Prüft den Diamanten auf innere und äußere Merkmale, sogenannte Einschlüsse. Die Skala reicht von lupenrein (Internally Flawless / IF) bis hin zu Einschlüssen, die mit bloßem Auge erkennbar sind (P1 - P3).
- Cut (Schliff): Beschreibt die Qualität der Proportionen, der Symmetrie und der Politur. Nur ein exzellenter Schliff sorgt dafür, dass das Licht optimal gebrochen wird und der Diamant sein volles "Feuer" und seine Brillanz entfalten kann.
Labordiamanten
- Labordiamanten entstehen durch fortschrittliche Technologien, die den natürlichen Wachstumsprozess von Diamanten nachahmen.
- Mit den Verfahren Hochdruck-Hochtemperatur (HPHT) oder chemische Gasphasenabscheidung (CVD) wird Kohlenstoff in wenigen Wochen in eine kristalline Struktur gebracht, die chemisch und physikalisch identisch mit der eines natürlichen Diamanten ist.
- Während natürliche Diamanten über Millionen von Jahren unter der Erdoberfläche entstehen, dauert die Herstellung im Labor nur wenige Wochen.
Zirkonia
- Der Zirkonia ist einer der am häufigsten verwendete Schmucksteine überhaupt. Der Zirkonia ist eine Imitation von Diamanten, der diesen nicht nur täuschend ähnlich sieht, sondern auch selbst über eine große Härte verfügt.
- Wenn ein Zirkonia mit dem Vollschliff versehen ist, gleicht er dem Brillanten sogar bis ins Detail. Chemisch gesehen handelt es sich beim Zirkonia um synthetisch hergestellte Einkristalle, die aus Zirconium-4-oxid gewonnen werden. Da der Zirkonia bei günstigen Herstellungskosten über eine immense Härte (8-8,5 auf der Mohs-Skala) verfügt und zusätzlich auch noch wie ein Diamant bzw. Brillant aussieht,ist er zu einem optimalen Edelsteinersatz in der Schmuckherstellung geworden und hat den früher dafür verwendeten Bergkristall vollständig verdrängt.
- Zirkoniasteine können in jeder denkbaren Größe und Form hergestellt werden und kosten dabei vergleichsweise ein Tausendstel von einem vergleichbar großen Brillanten ähnlicher Reinheit.
Unterschied Diamant und Brillant:
Who is Who?
Ein Brillant ist ein Diamant. Durch einen gekonnten Brillantschliff kann der Edelstein einen hohen Preis erzielen, allerdings werden hierfür noch weitere Faktoren wie Karat (Gewicht), Reinheit, Farbe und Schliffqualität herangezogen. Der Brillantschliff steigert den Wert eines Steins, kann aber sein Gewicht in Karat verringern, da beim Schleifen etwas von der Substanz des Rohdiamanten verloren geht.
Wann ist es ein Brillant?
Ein Diamant wird als Brillant bezeichnet, wenn er im Brillantschliff geschliffen ist. Der Brillantschliff ist ein spezifischer Schliffstil, der ursprünglich für runde Diamanten entwickelt wurde.
Wie lässt sich der Unterschied zwischen Brillanten und Diamanten erkennen?
Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Diamanten und einem Brillanten, da der Begriff „Brillant“ den Schliff eines Diamanten beschreibt. Ein Diamant ist ein natürlicher Edelstein, während der Begriff „Brillant“ sich auf den spezifischen Schliffstil bezieht.
Anhand welcher Kriterien erkenne ich den Wert eines Diamanten oder Brillanten?
Der Wert eines Diamanten oder Brillanten wird anhand der sogenannten „vier Cs“ bewertet: Karat (Gewicht), Reinheit (Klarheit), Farbe und Schliffqualität. Diese Faktoren werden von Fachleuten analysiert, um den Wert eines Diamanten zu bestimmen, wobei größere Karat-Gewichte, höhere Reinheit, Farblosigkeit und ein hochwertiger Schliff zu einem höheren Wert führen.
Zweifelsohne ist der Brillant ein König unter den Juwelen, der sich perfekt für die Verlobung eignet und sich hervorragend mit Trauringen kombinieren lässt. Für welche Ringfassung Sie sich entscheiden, hängt vom Stein selbst und Ihrem persönlichen Geschmack.
Oberfläche
Welche Oberflächen gibt es?
Jede Oberfläche von Trauringen ist anders bearbeitet. Es gibt die Oberflächen wie Poliert, Eismatt, Diamantiert, Hammerschlag usw. . Hinweis: Im Laufe der Zeit bekommt der Trauring Tragespuren, das sollte jedem bewusst sein. Wir beraten Sie gerne im Detail.
Ringgrößen
Die richtige Ringgrößen ermitteln?
Ein Ehering muss angenehm sitzen. Gerne eine Grösse niedriger und höher anprobieren, um zu überprüfen, welche Größe am Finger besser sitzt. Die Größe können wir Ihnen gerne vor Ort abmessen.
Anlaufen
Was passiert beim Anlaufen?
- Beim Anlaufen spricht man in metallverarbeitenden Branchen über die Veränderung der Metalloberfläche. Diese entsteht durch die Ablage einer dünnen Schicht Fremdmaterial auf dem jeweiligen Metall. Das Metall verfärbt sich dabei meist in einen dunklen Farbton, der durch verschiedene Umwelteinflüsse, wie beispielsweise Temperaturen, Licht oder chemische Verbindungen, zustande kommen kann.
- Die Art und Weise des Anlaufens selbst variiert zwischen den unterschiedlichen Metallarten. So läuft Silber durch den Einfluss von Schwefel an, welches sich in der Luft befindet. Es entsteht eine Oxidschicht. Diese Oxidschicht bildet sich auch auf Stahl, allerdings aufgrund sehr hoher Temperaturen, denen der Schmuckwerkstoff ausgesetzt ist. Durch den Prozess des Anlaufens verliert Stahl seinen metallischen Glanz und verfärbt sich in leicht rote, gelbe oder blaue Farbnuancen. Auch die Metalle Zink und Blei laufen an, wenn sie besonders hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind.
- Dem entgegen steht das Edelmetall Gold. Gold läuft nicht an und behält auch langfristig sein stilvolles Glänzen, wenn der Feingoldanteil ausreichend hoch ist. Je höher allerdings der Metallanteil einer Goldlegierung ist, desto wahrscheinlicher ist ein Anlaufen, da Metalle auch innerhalb von Legierungen reagieren. Bei dieser Verschmelzung von Gold und einem Metall, wie beispielsweise Kupfer oder Silber, kann auch Gold seine Metalloberfläche verändern.
